Bombardier

Reisen mit dem Frecciarossa 1000

Look

Die Italiener lieben ihren Frecciarossa. Der „Rote Pfeil“ ermöglicht es, in sehr kurzer Zeit durch das Land zu reisen. Bombardier hat jetzt gemeinsam mit Hitachi Rail Italy die neueste Generation der Hochgeschwindigkeitszüge an die italienische Trenitalia ausgeliefert. Der Frecciarossa 1000 ist noch schneller und noch komfortabler als seine Vorgänger. Wir haben den Zug und seine Passagiere auf ihrem Weg von Neapel nach Mailand begleitet.

Weil der Zug fast jede Stunde fährt, können Reisende auch zwischendurch Termine wahrnehmen.
Zwischenstation Roma Termini. Weil der Zug fast jede Stunde fährt, können Reisende auch zwischendurch Termine wahrnehmen.

Als der Hochgeschwindigkeitszug unter dem Namen V300ZEFIRO erstmals von Bombardier Transportation, Hitachi Rail Italy und Trenitalia als Modell auf der Innotrans 2012 vorgestellt wurde, konnte man schon erahnen, wie beliebt die neueste Generation von Hochgeschwindigkeitszügen bei den Passagieren werden würde.

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Klar zur Abfahrt. Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sind nur zwei der vielen Vorteile.

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Und schon kurz nach der Inbetriebnahme der neuesten Generation des komfortablen Hightech-Zuges im Juni dieses Jahres ist der Frecciarossa 1000 ein Publikumshit. Unerreicht schnell, wie der Name „Roter Pfeil“ schon sagt, dazu äußerst komfortabel, pünktlich, sicher und verlässlich.

Der Frecciarossa 1000 ist ein Champion in vielen Disziplinen.
Ein Meisterstück in Design und Funktion: Der Frecciarossa 1000 ist ein Champion in vielen Disziplinen.

DER „ROTE PFEIL“ BRINGT STÄDTE UND MENSCHEN NÄHER ZUSAMMEN

In weniger als fünf Stunden gelangen Passagiere von Neapel im Süden in die norditalienische Metropole Mailand. Rechtzeitig zur Expo 2015 wurde der erste von 50 Hochgeschwindigkeitszügen der neuesten Generation in Betrieb genommen. Benannt wurde das erste Exemplar übrigens zu Ehren der jüngst verstorbenen italienischen Sprinterlegende Pietro Mennea, der immer noch den Europarekord auf der 200 Meter Strecke innehat. Ein passender Name für den „Roten Pfeil“, denn kein Zug in Europa ist schneller als er. Momentan verbindet der Zug lediglich italienische Großstädte miteinander. Doch schon bald könnten andere Städte in Europa folgen.

Schon bald werden 350 km/h erreicht werden. Die Fahrtzeit wird dann nur noch 2 Stunden und 20 Minuten betragen.
Von Rom nach Mailand mit knapp 300 Kilometern pro Stunde. Schon bald werden 350 km/h erreicht werden. Die Fahrtzeit wird dann nur noch 2 Stunden und 20 Minuten betragen.
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Erstklassiger Komfort macht die Fahrt zu einem Erlebnis.

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Business

Entspanntes Arbeiten an einem bequemen Reise- und Arbeitsplatz.

Executive

Mehr Komfort geht nicht. In der Executive-Klasse gibt es sogar einen erstklassigen Konferenzraum.

Milano Centrale. Der französische Architekt Louis-Jules Bouchot entwarf den Mailänder Hauptbahnhof, der 1846 eröffnet wurde, in Anlehnung an den Stil der Gebäude im Paris dieser Zeit. Der „Rote Pfeil“ fährt unterdessen weiter nach Turin.
Wir haben das Ziel unserer italienischen Reise erreicht: Milano Centrale. Der französische Architekt Louis-Jules Bouchot entwarf den Mailänder Hauptbahnhof, der 1846 eröffnet wurde, in Anlehnung an den Stil der Gebäude im Paris dieser Zeit. Der „Rote Pfeil“ fährt unterdessen weiter nach Turin.

Fakten eines Champions

Der Stolz Italiens. Rechtzeitig zur Expo 2015 in Mailand wurde die neueste Generation des Hochgeschwindigkeitszuges in Betrieb genommen. Bombardier Transportation ist für das Projektmanagement, die Produktentwicklung sowie die Herstellung der Drehgestelle und Antriebe verantwortlich. Darüber hinaus liegen die Tests, Zulassung und Inbetriebnahme der ersten fünf Züge in der Verantwortung von Bombardier Transportation.

50 Züge mit einer Länge von rund 200 Metern hat der italienische Bahnbetreiber Ferrovie dello Stato Italiane beim Konsortium aus Bombardier Transportation und Hitachi Rail Italy bestellt. Das Gesamtvolumen des Auftrags beträgt rund 1,5 Milliarden Euro. Bombardier Transportation hat außerdem einen Wartungsvertrag über zehn Jahre für die Züge abgeschlossen.

7 Länder könnte der Frecciarossa 1000 aufgrund seiner technologischen Flexibilität in Europa miteinander verbinden. Auch seine Interoperabilität wird von keinem anderen Hochgeschwindigkeitszug erreicht.

400 km/h kann der Hochgeschwindigkeitszug maximal fahren. Schon bald werden auf der Strecke Rom–Mailand 350 Kilometer pro Stunde erreicht, wodurch sich die Reisezeit zwischen den Metropolen von drei Stunden auf zwei Stunden und 20 Minuten verkürzen wird.

1.000 km lang ist das derzeitige Streckennetz der Hochgeschwindigkeitszüge. Es soll in den nächsten Jahren sukzessive erweitert werden, wenn möglich sogar in andere europäische Staaten.